Stress

Lang anhaltender Stress kann sich auf verschiedene Weise auf unsere Psyche und unseren Körper auswirken. So kann er beispielsweise die Verdauung beeinträchtigen und unsere Hormone und Neurotransmitter wie Dopamin und Serotonin beeinflussen.

Cortisol
Cortisol ist unser sogenanntes “Stresshormon”, das uns hilft, in stressigen Situationen besser zu funktionieren und zu handeln. Cortisol kann im Laufe des Tages schwanken und je nach Situation steigen und fallen. Eine gesunde Cortisolkurve sollte morgens am höchsten sein und dann im Laufe des Tages allmählich abnehmen. Bei dem heutigen Dauerstress ist es üblich, dass die Kurve anders aussieht. Bei Müdigkeit zum Beispiel ist die Kurve häufig flach, während sie bei Burnout sowohl flach als auch sehr niedrig ist.

Sie können sich sehr gestresst fühlen und trotzdem einen niedrigen Cortisolspiegel haben, wenn der Stress schon lange anhält. Andererseits können Sie sich aber auch gestresst fühlen und einen hohen Cortisolspiegel haben. Sie können also die gleichen Symptome, aber entgegengesetzte Werte haben. Deshalb ist es wichtig, dass Sie das Cortisol messen, bevor Sie eine Behandlung beginnen. Andernfalls ist es möglich, dass man bereits hohe Cortisolwerte erhöht oder zu niedrige Cortisolwerte senkt.

Mit diesem Cortisoltest können Sie Ihr Cortisol bei sieben Gelegenheiten an einem Tag messen; lesen Sie hier mehr darüber.

Signalstoffe
Serotonin und Dopamin sind Beispiele für einige Neurotransmitter; sie beeinflussen unser Wohlbefinden und unser Verhalten. Chronischer Stress kann das Gleichgewicht der Neurotransmitter stören und dazu führen, dass wir uns deprimiert fühlen oder unter Schlaflosigkeit leiden. Viele haben die Erfahrung gemacht, dass Stress dazu führen kann, dass wir uns geistig schlechter fühlen. Und damit wir uns geistig gut fühlen, müssen Serotonin, Dopamin und Noradrenalin im Gleichgewicht sein.

Serotonin stimuliert Cortisol. Bei akutem Stress steigt unser Serotoninspiegel zunächst an, aber er kann allmählich wieder sinken, wenn der Stress schon lange anhält.

Dopamin wird gewöhnlich als unser “Belohnungshormon” bezeichnet und wird benötigt, damit wir uns motiviert und angetrieben fühlen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Sucht und Dopamin, da bei einer Veränderung des Belohnungssystems im Gehirn mehr Dopamin ausgeschüttet wird. Ein zu hoher Dopaminspiegel kann jedoch zu Angstzuständen, Gedächtnisproblemen, Hyperaktivität und Stimmungsschwankungen führen.

Zusätzlich zu Serotonin und Dopamin können Sie mit dem Neurotransmitter-Test Basic auch Adrenalin und Noradrenalin messen. Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin werden zu unseren Stresshormonen gezählt. Adrenalin lässt unser Herz in Stresssituationen rasen, und wir bekommen einen “Adrenalinrausch”, d.h. zusätzliche Energie. Noradrenalin hilft uns, in Stresssituationen wacher und konzentrierter zu sein. Adrenalin und Noradrenalin sind sich sehr ähnlich und stimulieren unser zentrales Nervensystem.

Wenn Sie neugierig auf die Messung Ihrer Neurotransmitter sind, misst der Test Neutrotransmitters Basic Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin, während der Test Neurotransmitters Plus  zusätzlich zu Serotonin, Dopamin, Adrenalin und Noradrenalin auch GABA und Glutamat misst.

Wenn Sie nur Serotonin separat messen möchten, können Sie dies ebenfalls tun.

Stress und Hormone
Viele Menschen, die unter Stress leiden, erleben auch, dass ihre Sexualhormone aus dem Gleichgewicht geraten sind. Leider gibt es keine wissenschaftliche Erklärung dafür, warum so viele Menschen diesen Zusammenhang erleben, aber vor allem viele Frauen sagen das Gleiche. Eine Theorie besagt jedoch, dass, da Cortisol aus Progesteron gebildet wird, der Körper unter Stress vorrangig Cortisol produziert, woraufhin der Progesteronspiegel sinken kann. Hier können Sie Ihren Östrogen- und Progesteronspiegel messen.
Stress und der Darm

Ein wesentlicher Faktor, der oft vergessen wird, ist, dass Stress unsere Empfindlichkeit gegenüber verschiedenen Lebensmitteln beeinflussen kann. Wenn wir gestresst sind, wird Cortisol ausgeschüttet. Wenn dies jedoch über einen langen Zeitraum in hohem Maße geschehen ist, kann es zu einer Verringerung des so genannten Immunglobulin A (sIgA) kommen, einem Antikörper, der in unseren Schleimhäuten vorkommt. sIgA ist eine unserer ersten Abwehrkräfte, die uns gegen pathogene Substanzen wie Bakterien und Viren verteidigt. Wenn der sIgA-Spiegel sinkt, kann dies die Darmschleimhaut stören, was zu einem undichten Darm führen kann. Wenn wir einen undichten Darm haben, können wir auf viele verschiedene Nahrungsmittel reagieren, die nicht gefährlich sind.

Stress führt auch dazu, dass unser parasympathisches System herunterreguliert wird. Unser Parasympathikus muss aktiv sein, damit wir die Nahrung richtig verdauen können. Wenn unser Verdauungssystem aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann es dazu führen, dass wir auf Lebensmittel reagieren, die eigentlich nicht schädlich für uns sind.

Um den Darm zu heilen, müssen Sie zunächst die Dinge entfernen, die ihn stören, d.h. die Nahrungsmittel, auf die der Körper reagiert. Wenn Sie messen möchten, auf welche Nahrungsmittel Sie reagieren, können Sie dies mit einem unserer Lebensmittelunverträglichkeitstests tun. Wenn Sie testen möchten, ob Sie einen undichten Darm haben, können Sie dies mit einem separaten Test oder unserem umfassenden Darmtest Darm Mikrobiom Test XL.

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