DNA-Tests sind in der Wissenschaft noch relativ neu, doch sie sind eine vielversprechende Methode mit enormem Potenzial. Nach der Entnahme einer Probe Ihres Körpergewebes (z. B. Haar, Blut, Speichel) isolieren Techniker die DNA mithilfe chemischer Reaktionen. Der nächste Schritt ist die DNA-Sequenzierung, also das Lesen der DNA, um bestimmte Muster zu erkennen. Im letzten Schritt wird Ihre DNA mit einer Datenbank verglichen, um nach Anomalien zu suchen. Nachdem Sie nun mit DNA-Tests vertraut sind, sehen wir uns an, wie diese Technik Ihnen bei Ihrer Ernährung helfen kann.

Wie können DNA-Tests Ihre Ernährung verbessern?

Auf den ersten Blick mag der Zusammenhang zwischen Ihrer DNA und den Lebensmitteln, die Sie essen, unklar erscheinen. Doch Ihre DNA macht Sie zu dem, was Sie sind. Daher ist es verständlich, dass nicht alle Verdauungssysteme Nahrung auf die gleiche Weise verarbeiten. So unterscheidet sich beispielsweise die Art und Weise, wie wir Nahrung verstoffwechseln, von Mensch zu Mensch, abhängig vom Grundumsatz (BMR). Auch das Verhältnis der Makronährstoffe (z. B. Kohlenhydrate, Fett, Eiweiß), das uns am gesündesten macht, ist individuell. Wenn Sie eine Gewebeprobe an die Labore senden, die diesen Service anbieten, erhalten Sie ein personalisiertes Verhältnis der Makronährstoffzufuhr, das Ihren Gesundheitszustand optimiert.

Wie genau ist diese Methode?

Wissenschaftler sind zwar mit DNA-Tests einigermaßen vertraut, doch die Verwendung dieser Methode zur Bestimmung geeigneter Lebensmittel ist ein neuartiges Verfahren. Daher sind Sensitivität und Spezifität des Verfahrens nach wie vor umstritten. Bei Fragen zu diesem Thema können Sie diese gerne im Kommentarbereich unten stellen.